01.03.2009

Ich befand mich in Kassel, mal wieder sah alles anders aus, als es in Wirklichkeit ist, aber ich wusste, dass ich mich am Stern aufhielt. In einer Stunde war ich am Ständeplatz verabredet, und bis dahin wollte ich mir noch einen Friseurtermin holen.

Der Friseur war jener 10-€-Friseur, bei dem ich zuletzt war. Ich sah meine Klassenlehrerin reingehen und fand es zunächst amüsant, dass sie den gleichen Friseur besuchte und ich ihr dadurch gleich begegnen würde – da fiel mir ein, dass ich da ja keine Termine bekam und dass der Friseur doch das Zettel-Zieh-System benutzte. Also ging ich nicht hinein und die Begegnung fiel flach.

Dafür lief ich ein wenig durch die Stadt und traf Sonja, die ja auch zur gleichen Zeit am Ständeplatz sein sollte. Wir stiegen gemeinsam in einen Bus um schneller da zu sein, doch der Bus fuhr nur bis zum Stern und nicht am Ständeplatz vorbei.

Die Fahrerin meinte, das könnte sie theoretisch machen, uns da hin bringen, aber das würd ein Umweg für sie sein, also sagten wir, wir laufen einfach von da aus.

Fehler. Großer, böser Fehler. Denn: Wir stiegen dann dort aus und wollten laufen.  Und wir waren dann plötzlich ganz wo anders angelangt, was wohl noch Kassel war, aber nach kleinerem Ort aussah. Wir fragten jemanden, wie wir zum Ständeplatz kamen, und dann erfuhren wir, dass es zwei Ständeplätze gab. Schööön. Dann wurde ich zugelabert, dass ich ja hier lang und da lang müsste und… Die andern beiden – wir waren auf einmal zu dritt – gingen dann plötzlich weiter und ich wurde nervös, weil mich diese Person auf einmal zulaberte.

Ich schaff es aber noch, mich loszueisen und renn den anderen hinterher. Und jetzt kommt der schwierigste Part. Es ist ein verschneiter, ekelhaft steiler Aufstieg, einen Berg hinauf. Ich bin jedenfalls viel zu schnell total erschöpft und schaff es kaum noch weiter.

Als wir an der Spitze ankommen, ist da ein See mit Eisflächen.

Meine zwei Begleiter laufen mal wieder vor, während ich mich noch die letzten Meter hinaufquäle. Sie betreten die erste große Eisscholle, wo ich mit drauf will, aber sie ist dann zu weit vorgetrieben, als dass ich sie ohne weiteres erreichen konnte.

Es läuft also darauf hinaus, das ich mich irgendwie von Scholle zu Scholle hangel und es nicht schaffe, auf die große Eisscholle mit den anderen zu kommen.

Unterdessen haben die anderen beiden mit einem Wal zu kämpfen, ich bekomm den Kampf nicht mit, aber es sind noch zwei Wale drin, als ich die beiden erreiche.

Hier endet der Traum. Gute Nacht.

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